Multimodale Therapie

Jeder 7. Bundesbürger leidet unter Schmerzen und bei jedem 20. gehen sie mit erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität einher.

Die „International Association fort the Study of Pain" definiert Schmerz als ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Der akute Schmerz hat eine positive Warnfunktion, indem er hilft schädigende Bedingungen zu vermeiden. Der chronische Schmerz hat hingegen seine positive Funktion verloren und tritt häufig ohne klar erkennbare Ursache auf.

Viele chronische Schmerzpatienten klagen über Stimmungsschwankungen bis hin zur Niedergeschlagenheit und Depressivität, jedoch begünstigen vorbestehende psychische Symptome die Entstehung chronischer Schmerzen.

Wegen dieser engen Verflechtung von Schmerz und psychischem Wohlbefinden ist eine Behandlung chronischer Schmerzen auf mehreren Ebenen sinnvoll.  Bei der multimodalen Schmerztherapie kümmert sich ein Team aus Experten verschiedener Disziplinen, wie Orthopäden, Neurologen, Schmerztherapeuten, Physiotherapeuten und Psychotherapeuten um den Patienten mit einem ganzheitlichen Therapieansatz, der auf eine Optimierung der Lebensqualität zielt.